Das Camp in der Presse
2004

Gelungenes Jugendcamp der Eisstockschützen in Langenargen

Einen in Baden-Württemberg einzigartigen und für die Zukunft des Eisstocksports wichtigen Event veranstaltete der Südwestdeutsche Eisstockverband in Gemeinschaft mit dem ESC Langenargen am vorletzten Wochenende im Sportzentrum Langenargen. Auf und um die Asphaltbahnen des ESC fand das 2. internationale Jugendcamp statt was für alle beteiligten Akteure eine rundum tolle Sache war.
50 Jugendliche Stockschützen trafen mit ihren Betreuern bereits am Freitag Abend im Camp ein, denn das angekündigte Feuerwerk und der gemütliche Hock am Lagerfeuer wollten sie auf keinen Fall verpassen.
Der offizielle Startschuss erfolgte am Samstag morgen mit einem Sichtungsturnier an dem 8 Mannschaften teilnahmen. Das Team aus Langenargen wurde angeführt vom Juniorenspieler Christian Mundt der zusammen mit Jugendbetreuer Horst Zemeck das Camp initiierte und auch durchführte. Mundts Team, ergänzt durch Tobias Fizcko, Raffael Tomasi, Phillip Eglin und Alexander Köppe spielte wie aus einem Guss und führte das Feld nach der Vorrunde souverän mit 14:0 Punkten an. Die Doppelbelastung Spielen/Organisieren macht sich im zweiten Durchgang dann bemerkbar denn mit 5 verlorenen Spielen gab der ESC die Führung am Ende an das Team aus Glashütte (26:4 Punkte) ab. Hinter Langenargen folgte punktgleich Donaueschingen (20:10), Esslingen (16:14), LV Vorarlberg, SG Friedrichshall/Neuenstadt, LEV Baden-Württemberg und Glashütte2.
Normalerweise ist man mit 16 Spielen an einem Tag ausreichend bedient und geht abgekämpft zum gemütlichen Teil des Tages über. Doch Verbandsjugendwart Achim Armbruster wollte unbedingt die Grenzen der jungen Stockschützen erfahren und schickte alle Spieler nach dem gemeinsamen Abendessen noch einmal auf den Asphalt um die Talente beim Einzelzielschießen zu prüfen. Um das Spielfeld herum brannten schon die romantischen Schwedenfeuer und aus den Musikboxen hämmerte Disco Sound als die Jungs Schub um Schub herunterspulten und sich immer wieder auf den Punkt konzentrieren mussten bis Armbruster gegen 23 Uhr genügend Erkenntnisse gesammelt hatte und den Wettkampf für diesen Tag offiziell beendete. Nach der letzten kurzen Nacht und den 16 Spielen davor war dies eine unglaubliche Energieleistung und Belastungsprobe für alle Teilnehmer.
Einen zumindest hatte sich der Verbandsjugendwart in seinem Notizbuch festgehalten. Raphael Tomasi vom ESC holte sich mit seinen 14 Jahren in zwei Durchgängen gute 163 Punkte und empfahl sich dadurch für das Auswahlkader der U16.
Kurz nach Mitternacht kehrte langsam Ruhe ein in und um die Zelte, denn am Sonntag morgen um 8 Uhr ging es schon wieder weiter. Sichtungslehrgang Teil2 stand auf der Agenda mit weiteren Einzelwettbewerben und einem abschließenden Turnier mit auserwählten Spielern. Nach einem leckeren Mittagessen welches wie alle Essen zuvor vom Hotel Schwedi gestiftet wurde, zog Verbandsjugendwart Armbruster bei der abschließenden Siegerehrung eine überaus positive Bilanz. „Es hat hier in Langenargen super Spaß gemacht und ich freue mich schon jetzt auf nächstes Jahr“. Da findet das Jugendcamp wieder in der Langenargen statt, denn Mundt und Zemeck haben dem Verband bereits eine Zusage für die Organisation und Austragung in 2005 fest zugesagt.

2005

Klasse Jugendcamp beim ESC Langenargen

Es war ein Highlight für die jugendlichen Eisstockschützen aus Baden Württemberg und dem benachbarten Vorarlberg - das internationale Jugendcamp in Langenargen am Bodensee. Bereits zum 3. Male in Folge wurde dieses 'Erlebnis Eisstockschießen' vom ESC Langenargen organisiert und durchgeführt. War es bisher nur der EBW (Eisstockschützenverband Baden Württemberg) der diese Veranstaltung zu einem Stützpunkttraining und Sichtungslehrgang nutzte so gesellte sich in diesem Jahr auch der österreichische LEV (Landesverband der Eisstockschützen Vorarlberg) dazu. Christian Mundt und Horst Zemek die Jugendbetreuer des ESC und Initiatoren dieser Veranstaltung, sowie Dagmar und Werner Miotke als treibende Kräfte dieser Veranstaltung hatten 3 Tage lang alle Hände voll zu tun um den "Event perfekt über die Bühne zu bekommen", so Mundt.

Bereits am Freitag Abend waren die rund 40 Jugendlichen aus Österreich, Esslingen, Schwenningen, Donaueschingen und anderen Teilen Württembergs angereist um ihre Zelte aufzuschlagen, denn am Samstag ging es schon zeitig mit einem Sichtungsturnier los. 6 Mannschaften spielten in einer Doppelrunde den Turniersieger aus. Klarer Sieger wurde mit 20:0 Punkten die Spielgemeinschaft Deutschland/Österreich mit Raffael Tomasi vom gastgebenden ESC und den Spielern Benjamin Schulz, Markus Müller und Anton Weber. Danach folgten die Auswahl Baden-Württemberg (13:7 Punkte) und der LEV Vorarlberg II (9:11).

Achim Armbruster und Martin List, Jugendwarte des EBW und LEV konnten hier schon erste wichtige Erkenntnisse ziehen und eine Vorab Auswahl über die Besetzung des jeweiligen Landeskaders treffen. Nach dem ersten anstrengenden Arbeitstag nutzten viele Jugendliche den Bodensee als Entspannungsbad bevor der gesellige Teil mit dem gemeinsamen Abendessen und nächtlichem Lagerfeuer in Angriff genommen wurde. Dass gegen 2.00 Uhr morgens noch einige Jugendliche ein leckeres Schokoladen Fondue über dem Feuer brutzelten zeigte deutlich wie ernst der inoffizielle Ausbildungsschwerpunkt 'Kommunikation' von vielen Spielern genommen wird. Dies ist umso erstaunlicher da nur wenige Stunden später am Sonntag Morgen der Startschuss für den Sichtungslehrgang im Einzelzielschießen fiel. Bernd Bauer und Albrecht Bogner von der ESG Esslingen koordinierten diesen wichtigen Teil des Jugendcamps bei dem jeder Spieler im Massen, Schießen und Anstehen für sich zeigen muss was er drauf hat. Wie schon beim Mannschaftsspiel wurden auch hier die Altersgrenzen aufgehoben und die Spieler der U16, U18 und U23 in einem Wettkampf zusammengeführt. Wer glaubt dass die Älteren hier bevorteilt gewesen wären irrt, denn mit Rafael Tomasi, dem erst 15 jährigen Talent vom ESC Langenargen stand am Ende einer der Jüngsten vom Teilnehmerfeld ganz oben. Tomasi hatte mit 128 Punkten genau einen Punkt mehr erzielt als der 18 jährige Michael Lampert von der ESG Esslingen. Lamperts 16 jähriger Bruder Andreas schaffte mit 115 Punkten Rang 3.

Raffael Tomasi der bereits für die U18 Mannschaft des EBW nominiert war schaffte durch diese hervorragende Leistung auch den Sprung in den U16 Landeskader der Einzelzielschützen.

Achim Armbruster vom EBW war mit den Ergebnissen und dem Camp insgesamt sehr zufrieden und "würde gerne den nächsten Sichtungslehrgang wieder in Langenargen durchführen. Dies hängt aber vom Engagement des ESC Langenargen und vor allem dessen Jugendwart Christian Mundt ab der jetzt schon versichert: " dass es auch mir wieder riesigen Spaß gemacht hat und ich mich schon auf das nächste Jahr freue. Dann können wir vielleicht noch mehr Jugendliche an den See locken !"

2006

Klasse Jugendcamp des ESC

Das 4. Langenargener Jugendcamp der Eisstockschützen ging am vergangenen Sonntag nach einem perfekten Wochenende mit hoch zufriedenen Teilnehmern zu Ende.

Den Jugendleitern Christian Mundt und Horst Zemek vom gastgebenden ESC ist es auch dieses Jahr wieder gelungen zahlreiche Vereine mit ihren jugendlichen Stockschützen an den See zu locken.

Spieler aus Esslingen, Mannheim, Aalen, Glashütte, Schwenningen, Eiswiese, Bietigheim, Friedrichshafen, Dornbirn, Bregenz und Götzis ließen sich das besondere Wochenende nicht entgehen und reisten bereits am Freitag Nachmittag an. Ein Novum dabei war die erstmalige Teilnahme einer Schulklasse. Bad Friedrichshall entsandte die Grundschulklasse 4 nach Langenargen die das Camp als krönenden Abschluss der ganzjährigen Trainingseinheiten im Rahmen der Kooperation Schule-Verein nutzte. Auch zwei 5-jährige Kinderschüler vergnügten sich mit Ministöcken und zeigten dass es für diese Sportart eigentlich keine Altersbegrenzung gibt.

Nach einer langen und lauen Sommernacht starteten die Jugendlichen am Samstag Morgen mit einem Turnier in den Spielbetrieb. 8 Mannschaften wurden frei zusammengestellt. Jeder spielte gegen jeden. Als nach 7 Spielen die Vorrunde abgeschlossen war verordnete der Betreuerstab den Spielern eine längere Ozonpause. Der brütenden Hitze und dem glühenden Asphalt, der sich inzwischen auf 65 Grad aufgeheizt hatte, entgingen die Campteilnehmer durch ein kühles Nass im Bodensee.

Als am späten Abend die Rückrunde abgeschlossen war standen die Sieger fest: Hauchdünn entschied das Team um den Langenargener Nachwuchs Raffael Tomasi den Wettbewerb. Tomasi konnte sich mit dem Friedrichshafener Alexander Köppe und dem Schwenninger Markus Müller aufgrund der besseren Stockquote gegen das punktgleiche Team aus Esslingen durchsetzen.

Obwohl die Jungs am nächsten Tag noch ein wichtiges Programm vor sich hatten nutzten sie die Nacht weniger zum Schlafen als zum Festen. Das romantische Lagerfeuer in einer heißen Sommernacht bot dazu den geeigneten Rahmen.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Leistungsüberprüfung der einzelnen Spieler. Albrecht Bogner aus Esslingen hatte einen Prüfungskatalog zusammengestellt der von jedem Spieler die verschiedenen Aufgaben des Stockschießens forderte. In 36 Varianten wurde das Massen und Schießen bewertet. Die beobachtenden Verbandsjugendtrainer aus Württemberg und Vorarlberg, Achim Armbruster und Martin List, waren wieder hoch zufrieden vom gesamten Wochenende und auch von den gezeigten Leistungen. Armbruster ist dabei nicht entgangen dass sich einige Stockschützen „und auch Raffael seit dem letzten Jahr gewaltig gesteigert haben“.

Am Sonntag Nachmittag waren sie dann alle platt, aber glücklich. „Es hat einfach wieder alles gepasst !„ freute sich Christian Mundt. Auch für die treibenden Kräfte hinter den Kulissen, Werner und Dagmar Miotke, hat sich der Event gelohnt: „Es war zwar ein Haufen Arbeit aber mit den Kiddies macht es einfach richtig Spaß!“. Schon jetzt freut sich die Jugend auf das Camp und auf Langenargen im nächsten Jahr.

2007
Jubiläums-Jugendcamp des ESC war wieder spitze

Zum fünften Mal in Folge veranstaltete der ESC Langenargen auf dem Sportgelände in Langenargen das Jugendcamp für Eisstockschützen.

Für Jugendleiter und Cheforganisator Christian Mundt war dies Grund genug, daraus eine besondere Jubiläumsveranstaltung zu machen.

Bereits am Freitagabend war Action angesagt. Aus ganz Baden-Württemberg reisten Jugendliche Eisstockschützen mit ihren Betreuern an und bauten erstmal ihre Zelte auf. Nach einem gemeinsamen Abendessen tobten sich die Jungs und Mädels bis spät in die Nacht hinein, bei fetziger Musik, romantischem Lagerfeuer, Fußballeinlagen und auch mit freiem Eisstockschießen, auf den Asphaltbahnen aus.

Am Samstag Morgen wurde es dann ernst. Nach einigen technischen Übungen und einer Aufwärmphase machten die Jugendlichen dann Jagd auf den großen Wanderpokal. In einem Trio-Turnier, bei dem 3 Spieler eine Mannschaft bilden, spielten die einzelnen Mannschaften in einer Doppelrunde gegeneinander. Neben Esslingen, Donaueschingen, Freiburg und den Auswahlteams aus Baden-Württemberg (LEV) trat auch eine Mannschaft des Gastgebers aus Langenargen an. Für Marius Kindermann, Florian und Marco Morandell sowie Marc Schraff war dies der erste Wettkampf überhaupt und mit ihren 11-13 Jahren waren sie zudem das jüngste Team auf dem Platz. Punkte gab es leider nicht aber mit insgesamt 16 gewonnen Kehren brachten sie doch die eine und andere Mannschaft an den Rand einer Niederlage. Neuling Marc Schraff: „Das hat trotzdem richtig Spaß gemacht“. Esslingen holte sich mit 18:6 Punkten den begehrten Wanderpokal vor dem Auswahlkader BW und Donaueschingen.

Parallel zum Trio Turnier übte die 4. Klasse der Grundschule Bad Friedrichshall das Stockschießen. Diese war extra zum Jugendcamp mit eigenem Stockmaterial angereist und verknüpfte somit Klassenfahrt und Sportunterricht im Eisstockschießen.

Nach einer wiederum langen und aufregenden Nacht standen am Sonntag Morgen verstärkt die Einzelzielwettbewerbe auf dem Programm. Hier konnte jeder einzelne Jugendliche beim Massen und Schießen zeigen was er drauf hat und in den einzelnen Aufgaben Punkte sammeln. Da das Camp für die Verbandfunktionäre auch gleichzeitig eine ideale Plattform zur Talentsichtung ist, konnte sich der eine oder andere an diesem Tag für das Landes-Auswahlkader empfehlen.

Nach einem kleinen Abschlussturnier und gemeinsamen Mittagessen fieberten alle Teilnehmer der abschließenden Medaillenvergabe entgegen. Für Jugendleiter Mundt, der seit kurzem auch Jugendbeauftragter der Stockschützen von Baden-Württemberg ist, waren alle Jugendlichen des Camps Sieger und daher bekamen auch alle eine Medaille.

Mundt selbst wurde von Werner Miotke in Vertretung des Organisatorenteams mit einer Urkunde für das große Jugend-Engagement gelobt.

Am Ende waren Bürgermeister Müller, Vorstand Alfons Göppinger und der Stützpunkttrainer Alois Pöhler voll des Lobes über eine rundum gelungene Veranstaltung die „in weitem Umkreis einzigartig ist und unbedingt beibehalten werden muss!“.